Die lange Anreise aus „der Nachbarschaft“

Untersuchung belegt: „Regionale Produkte“ stammen selten wirklich aus der Region

Das klingt zunächst einmal sehr gut: Die Bezeichnung „Produkte aus der Region“ hat sich in den letzten Jahren zu einem positiven Qualitätsmerkmal und damit auch zu einem guten Verkaufsargument entwickelt. Nach einer Untersuchung des Verbrauchermagazins Öko-Test hatten die „Lebensmittel aus der Nachbarschaft“ allerdings oft eine viel zu weite Anfahrt.

Manche Anbieter geben sich demnach deutlich mehr Mühe beim Erfinden einer griffigen Werbestrategie als bei der Suche nach einem Erzeuger und Lieferanten, der tatsächlich aus der unmittelbaren Region stammt. „Echte Regionalprodukte sind rar“, lautet das Fazit des Tests, bei dem 53 Produkte unter die Lupe genommen wurden. Das Ergebnis: Oft wird aus der (tatsächlichen) Herkunft der als regional beworbenen Spezialitäten ein Geheimnis gemacht, zuweilen stammen die vermeintlichen Rohstoffe „von nebenan“ aus ganz anderen Bundesländern und manchmal werden sogar Lebensmittel mit dem Merkmal „Regional“ beworben, die nicht einmal in Deutschland wachsen. Ungesetzlich ist diese lockere Handhabung allerdings nicht, denn bisher gibt es keine verbindlich festgelegte Definition für den Begriff. Verbraucher, die gezielt regionale Produkte einkaufen wollen, sollten deshalb intensiv die Verpackung studieren.

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Eine Antwort auf Die lange Anreise aus „der Nachbarschaft“

  1. margret hochheim sagt:

    Selbst bei einem Einkauf auf dem Wochenmarkt ist es schwierig, echte heimische Produkte einkaufen zu können, leider…. und wenn man in einer Kleinstadt oder in einem Dorf wohnt, noch schwieriger.

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