Heimatgefühl durch neue Stoffbeutel

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Das echte Heimatgefühl gibt es jetzt auch auf den neuen Beuteln!

Heimat: „Die Menschen, die in Urlaub fahren, freuen sich unterwegs vor allem auf zwei Dinge, wenn sie wieder daheim sind: das eigene Bett zu Hause – und das gewohnte Brot“, sagt Dominique Huth. Genau dieses Gefühl solle das „Heimat“ symbolisieren, so der Brotsommelier, das nun plakativ auf die neuen Stoffbeutel des echten Bäckers gedruckt wurde.
Beziehungsweise: das eine, hellere Modell. Denn es gibt zwei verschiedene Versionen.

„Wenn die Urlauber an ihr heimatliches Brot denken, dann denken sie, das zeigen alle Umfragen, nicht an das Brot aus dem Supermarkt, sondern an das Brot von ihrem Bäcker! Und dieses Gefühl haben wir einfach einmal ausdrücken wollen. Letztlich steht Heimat auch immer für Spezialitäten aus der jeweiligen Region – ob es nun das Bier, der Wein des entsprechenden Landstrichs ist, eine Wurst, ein typischer Käse oder vielleicht auch Obst, das nur in bestimmten Gefilden wächst“, ergänzt Huth. Der „Heimat“-Begriff auf dem Beutel meine also „im übertragenen Sinne Brot“, es gehe um die eigene Herkunft und daraus resultierende Identität.

Wegwerfmentalität
Für alle, die Freude an dem wiederverwendbaren Stoff-Beutel haben – der damit zugleich ein Statement gegen die Wegwerfmentalität bei Milliarden Plastiktüten weltweit ist –, gibt es in der Bäckerei Huth zur Zeit ein attraktives Paket: Für 9,99 Euro kann man das besondere Behältnis erstehen – jedoch selbstverständlich nicht leer, sondern gleich mit drei frischen Broten aus der Backstube des echten Bäckers gefüllt.

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Zwei Modelle zur Auswahl.

Das andere Modell, das deutlich dunkler und grau, dafür aber mit weißer Schrift bedruckt ist, trägt unter anderem einen stilisierten Limburger Dom. Außerdem heißt es darauf: „buy local – eat bread“. Bei vielen Lebensmitteln, betont Dominique Huth zum Hintergrund, gebe es einen vorgeschriebenen Herkunftsnachweis, „man erfährt mindestens das Bundesland, zuweilen sogar den einzelnen Landwirt, der etwas angebaut hat.“ Bei Backwaren sei das nicht verpflichtend. „Doch wir können immer sagen: Wo kommt unser Mehl her? Wer hat das Brot mit seinen Händen geformt?“ Das, so der Brotsommelier, sollten die beiden Beutel ebenfalls zum Ausdruck bringen.

Recycling
Bleibt eine Frage: Warum sehen die Materialien so unterschiedlich aus? Nun, das liege an den verarbeiteten Textilien. Denn einmal sei Reststoff genutzt worden, und der graue Beutel sei komplett aus recycelten Stoffen genäht, erläutert Huth.

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