„Deutsche Brotkultur“ wird UNESCO-Kulturerbe

Im Dezember 2014 hat die Deutsche UNESCO-Kommission das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes ins Leben gerufen und dabei 27 deutsche Traditionen und Wissensformen in das neue Verzeichnis aufgenommen, darunter auch die „Deutsche Brotkultur“. Für uns als echte Bäckerei ist das selbstverständlich eine absolut richtige, logische und darüber hinaus motivierende Entscheidung, denn „Brot“ ist und bleibt ein essentieller Bestandteil des Alltagslebens. Höchste Zeit, dass die „Brot-Kultur“ ihre gerechte Würdigung erhält.

Auch für die UNSECO besitzt das Kulturgut „Brot“ eine herausragende Bedeutung und zwar speziell im familiär-häuslichen Umfeld. „Sei es das gemeinsame Frühstück im Kreise der Familie, das Abendbrot, oder auch die Brotzeit zwischendurch: Der gemeinsame Genuss von Brot war und ist nicht nur vielfach namengebend für gesellige Runden, sondern hat stets einen hohen Stellenwert im sozialen Austausch von Familien und Gruppen“, heißt es in der Aufnahme-Begründung der deutschen UNESCO-Kommission.

Des Weiteren sei deutsches Brot weltweit beliebt und in seiner Vielfalt einzigartig, so die UNESCO. „Im Bäckerhandwerk, das die Vielfalt und Qualität des Dominique Sascha Huthdeutschen Brotes über die Jahrhunderte entwickelt und bewahrt hat, leben die alten Traditionen auch heute noch fort, wobei neueste Erkenntnisse der Wissenschaft stets in die Herstellung der Backwaren einfließen. Die Weitergabe des Wissens von Generation zu Generation vom Meister und Gesellen zum Lehrling lassen lebendige Traditionen bestehen und kreative Neuschöpfungen entstehen“. Besser kann man die Kunst des Brotbackens und ihre Entwicklung nicht beschreiben. Auch die Bäckerei Huth ist eine über seit sieben Generationen hinweg gewachsene Bäckerei, die ihr Wissen und ihre Rezepte von Generation zu Generation weitergibt und dabei stets auf die Natürlichkeit von Backwaren den höchsten Wert legt. Slowbaking ist kein Modegriff, sondern eine Backphilosophie.

Heute müssen die kleinen, traditionellen und selbstbackenden Bäckereien gegen industrielle Großbackfabriken und deren millionenfach-produzierten Billigprodukten um ihre Existenz kämpfen. Die Wahl der UNESCO bestätigt aber einmal mehr, dass nur das Produkt und somit die Qualität im Mittelpunkt stehen sollte, also das ernährungsbewusst, aus frischen und hochwertigen Zutaten, handwerklich hergestellte Brot. Zudem wird durch die UNESCO-Entscheidung deutlich, wie wichtig der Erhalt von Bäckereien und deren eigenen Rezepten für unsere gesamte Kultur ist. Die Aufnahme ins immaterielle Kultererbe wäre mit industrieller Massenware, die sich kaum voneinander unterscheidet und qualitativ minderwertig ist, wohl keineswegs möglich gewesen und hätte so auch nicht zu einer „Brotkultur“ beigetragen.

„Die deutschen Bäcker haben all das Wissen um Rohstoffe, backtechnologische Verfahren sowie das Bewusstsein für Tradition, Brauchtum und Moderne über Jahrhunderte empirisch aufgebaut und optimiert.“ Stimmt! Diesem Schlusssatz der UNESCO-Kommission ist unseres Erachtens nichts mehr hinzuzufügen. Die Bäckerei Huth freut sich, wie vermutlich viele andere Bäckereien in unserem Land auch, über die Wertschätzung unserer Back- und Brotkultur durch die UNESCO.

Kaufen Sie Ihre Backwaren beim echten Bäcker.

Ihre Meisterbäcker.
Sascha & Dominique Huth.

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