Offheimer hat die 80.000. Kundenkarte im Portemonnaie

„
„Die ersetzt ja mehrere Hauptmahlzeiten“, scherzen Björn Grimaldini (rechts) und Sascha Huth bei der Übergabe der Torte.

Brot und Brötchen kaufen, ohne nach Kleingeld suchen zu müssen, bargeldlos ein leckeres Frühstück bezahlen, jeden elften Kaffee ganz ohne Begleichung genießen, das 16. Brot gratis mitnehmen: Die Huth-Kundenkarte beschert ihrem Nutzer etliche Vorteile. Davon sind anscheinend zahlreiche Menschen im Nassauer Land sehr angetan. Denn inzwischen wurde die 80.000 Kundenkarte ausgegeben – und das ist dann doch eine Überraschung für ihren Besitzer wert!

„Ei, die lag da so“, antwortet Björn Grimaldini lächelnd auf die Frage, wie er denn an sein persönliches Exemplar der beliebten Huth-Kundenkarte gekommen sei, von der wegen der großen Nachfrage in der Vergangenheit wiederholt Tausende nachgedruckt werden mussten („Zeit für Brot“ berichtete). „Da“, das sei im Pavillon in der Kapellenstraße auf der Offheimer Höhe gewesen, in dem sich ein Bäckereifachgeschäft des echten Bäckers Huth befindet. Dort habe ihm Verkäuferin Ruth Stern seinerzeit die Funktion und den Nutzen des kleinen Plastikrechtecks, das es in drei verschiedenen Motiven gibt, geschildert. Daraufhin nahm Björn Grimaldini die Kundenkarte mit und hat sie seither stets in seiner Geldbörse griffbereit.
Das Bäckereifachgeschäft in der Kapellenstraße ist das Stammgeschäft des Familienvaters: „Ja, das ist mein Laden“, bestätigt er. Denn der in Offheim Wohnende arbeitet nicht weit entfernt von zu Hause in einer Limburger Entwicklungsfirma für Geldspielgeräte. Da sei der Halt am Pavillon einfach überaus praktisch mit seinem Arbeitsweg zu verbinden.
Schon seit etlichen Jahren ist Björn Grimaldini begeisterter Huth-Kunde, wie er schildert. „Vermehrt, seit ich in Offheim wohne“, betont er. In den Limburger Stadtteil zog er im Jahr 2008. Da lohne sich die Kundenkarte. Immer wieder auf dem Weg zur Arbeit kaufe er frisches Brot für die Kinder.

Apropos Nachwuchs: Björn Grimaldini ist Vater einer viereinhalbjährigen Tochter sowie eines siebenjährigen Buben. Der hat bedauerlicherweise wegen einer Reihe Unverträglichkeiten beziehungsweise Allergien trotz seiner jungen Jahre schon einiges mitmachen müssen – auch auf der Suche nach Lebensmitteln, die ihm bekommen. „Mit Huth-Produkten hat er kein Problem“, erzählt der Vater. Und Sascha Huth beschreibt, dass die heute häufig genannte Weizenunverträglichkeit einigen Studien zufolge aufgrund einer zu kurzen Teigführung oder auch wegen Zusatzstoffen, die manche Hersteller ihren Broten beimischen, auftreten könnte.

Dass Huth, der gemeinsam mit seinem Bruder Dominique das Traditionsunternehmen führt, sich mit Grimaldini trifft, liegt an dessen Kundenkarte: „80.000 Exemplare – das ist schon eine kleine Aufmerksamkeit wert“, befindet Sascha Huth. Darum hat er zum Kaffeetrinken mit dem Offheimer Kunden sogar eine Torte als Präsent mitgebracht: „death by chocolate“ in rund, die üppigst mit
Schokolade versüßte Kreation der Konditorei; obenauf ziert sie die Zahl 80.000.

Die Überraschung gefällt Björn Grimaldini, dessen Vater aus Sizilien stammt, weshalb er sehr für die italienische Lebensweise schwärmt, bei der der Genuss von schmackhaften Lebensmitteln eine wichtige Rolle inne hat. Doch nicht nur für Pasta & Co. kann sich der Kundenkartenbesitzer begeistern: „Mein Lieblingsbrot ist das ‚KKK-Brot‘ von Huth! (Anm. d. Red.: Kartoffel-Karotten-Kürbis-Brot.) Eine frische Scheibe Brot mit Butter und Leberwurst: schön!“, schwärmt Björn Grimaldini.

Hinterlasse eine Antwort